
Yoga, das Hormone und Nervensystem gleichermaßen anspricht
Viele Frauen erleben ihren Körper als wechselhaft: Energie, Schlaf, Zyklus, Stimmung und Belastbarkeit verändern sich. Hormon Yoga setzt genau hier an. Es versteht Yoga als gezielte Regulation von Hormon- und Nervensystem.
Bei Yogini Glow ist Hormon Yoga ein spezialisiertes Kursangebot, das Frauen dabei unterstützt, ihre hormonelle Balance bewusst zu fördern und wieder mehr innere Stabilität zu finden.

Was ist Hormon Yoga bei Yogini Glow?
Hormon Yoga bei Yogini Glow ist eine ganzheitliche Yogapraxis, die darauf ausgerichtet ist, das endokrine System gezielt zu unterstützen und gleichzeitig das Nervensystem zu regulieren.
Die Praxis verbindet:
• dynamisch-aktivierende Elemente
• beruhigende, regulierende Sequenzen
• bewusste Atmung, Energiearbeit und Körperwahrnehmung
Ziel ist es nicht, Hormone „zu manipulieren“, sondern den Körper so zu unterstützen, dass Regulationsprozesse wieder besser greifen können.

Zielsetzung und Fokus von Hormon Yoga
Das übergeordnete Ziel: hormonelle Ausgeglichenheit
Hormon Yoga kann:
• ganzheitlich ausgerichtet sein
• oder fokussiert auf bestimmte hormonelle Schwerpunkte
Häufige thematische Schwerpunkte:
• Schilddrüse – Energie, Stoffwechsel, innere Stabilität
• Nebennieren – Stress, Erschöpfung, Batterien aufladen, Belastungsresilienz
• Eierstöcke – Zyklus, Fruchtbarkeit, hormonelle Übergänge
• Stressreduktion & Schlaf – Beruhigung des Nervensystems
Damit ist Hormon Yoga sowohl im Kontext von Zyklus Yoga als auch von Menopause Yoga sinnvoll integrierbar.

Die Techniken: „Das Strahlen entfachen“
Ein zentrales Merkmal des Hormon Yogas bei Yogini Glow ist die bewusste Kombination mehrerer Techniken. Diese Arbeitsweise wird oft als „Das Strahlen entfachen“ beschrieben.
Die vier Kernkomponenten:
1. Asanas – gezielte Körperhaltungen
Bestimmte Yogahaltungen üben Druck oder Dehnung auf relevante Drüsenbereiche aus, z. B.:
• Umkehrhaltungen für Schilddrüse und Hypophyse
• Sitzhaltungen für den Beckenraum und die Eierstöcke
2. Belebende Energieatmung
In den dynamischen Phasen wird intensiv mit Bhastrika (Blasebalg-Atmung) gearbeitet:
• Steigerung der Durchblutung
• Aktivierung der Drüsen
• energetisierende Wirkung
3. Bandhas – gezielte Energie¬lenkung
Der bewusste Einsatz von Mula Bandha (Wurzelverschluss):
• unterstützt die Energiezufuhr zu den endokrinen Drüsen
• fördert innere Stabilität und Zentrierung
4. Visualisierung
Die Aufmerksamkeit wird gezielt auf einzelne Drüsen gelenkt – kombiniert mit inneren Bildern von:
• Wärme
• Licht
• Farben
o Hypophyse: Indigoblau
o Schilddrüse: Blau
o Nebennieren: Gelb
o Eierstöcke: Rosarot
Diese mentale Komponente verstärkt die Wirkung der körperlichen Praxis.
Struktur der Hormon Yoga Praxis
Hormon Yoga bei Yogini Glow folgt klar aufgebauten Sequenzen mit unterschiedlichen Intensitätsstufen.
Die Struktur gliedert sich in folgende Hauptphasen:
1. Ankommen und Einstimmen
Jede Stunde beginnt mit dem Ankommen im Raum und im Körper. Dies geschieht oft durch eine Einstimmung, Anfangsentspannung oder Ankommensmeditation, um den Geist zu beruhigen und den Fokus auf die Praxis zu lenken.
2. Aufwärmphase
Die Aufwärmphase bereitet den Körper auf die intensiveren Übungen vor und besteht aus zwei Teilen:
• Entspannte und leichte Aufwärmübungen: Hierzu gehören sanfte Mobilisationen wie Sitzende Katze/Kuh, Sufi-Kreise (Oberkörperkreisen) oder Schulterkreisen.
• Aufwärmübungsreihe: Eine spezifische Sequenz, die im Stehen ausgeführt wird (z. B. Palme mit Seitneigung, Drehung aus dem Oberkörper, stehende Vorbeuge), um den Körper weiter zu erwärmen.
3. Der Hormongruß
Der Hormongruß ist ein festes Kernelement der Praxis. Er wird nach dem Aufwärmen praktiziert (oft 2–4 Runden, bei intensiven Einheiten bis zu 10 Runden). Diese dynamische Abfolge dient dazu, alle wichtigen Drüsen (Hypophyse, Schilddrüse, Nebennieren, Eierstöcke) einmal komplett durchzubewegen und zu aktivieren.
4. Hauptteil: Gezielte Übungsreihe (Stufe 1 oder 2)
Im Hauptteil werden spezifische Asanas geübt, die sich auf bestimmte Drüsen konzentrieren (z. B. Schulterstand für die Schilddrüse/Hypophyse oder Sitzhaltungen für die Eierstöcke). Hier kommt die spezielle Technik „Das Strahlen entfachen“ zum Einsatz.
Die Ausführung variiert je nach Intensitätsstufe:
• Stufe 1 (Sanft): Die Asanas werden mit entspannter Atmung oder vertiefter Bauchatmung gehalten. Der Fokus liegt auf der Visualisierung von Wärme und Licht in der jeweiligen Drüse,.
• Stufe 2 (Dynamisch-Aktivierend): Hier wird die Intensität gesteigert. Die Asana wird mit Bhastrika-Atmung (Blasebalg-Atmung) kombiniert.
◦ Ablauf der Technik: Asana einnehmen -> Bhastrika (3-4x oder 7-10x) -> Atem anhalten -> Mula Bandha setzen -> Konzentration und Visualisierung (Licht/Farbe) zur Drüse lenken -> Ausatmen und lösen,,.
Die Konzentrationspunkte und Farben sind dabei:
• Hypophyse: Indigoblau (z. B. in Uttanasana oder Sarvangasana),.
• Schilddrüse: Blau (z. B. in Matsyasana oder Setu Bandhasana),.
• Nebennieren: Gelb (z. B. in Utkatasana "Kuhrücken" oder Paschimottanasana),,.
• Eierstöcke: Rosarot (z. B. in Janu Sirsasana oder Baddha Konasana).
5. Ausgleich und Beruhigung
Nach den aktivierenden Übungen folgen ruhige und entspannte Übungen sowie Dehnungen, um die Energie zu verteilen und das System zu beruhigen. Typische Übungen sind hier:
• Supta Baddha Konasana (Liegender Schmetterling).
• Viparita Karani (Unterstützte Umkehrhaltung).
• Ananda Balasana (Happy Baby).
• Jathara Parivartanasana (Krokodil/Drehung in Rückenlage)
6. Abschluss (Shavasana)
Die Praxis endet mit einer tiefen Schlussentspannung (Shavasana), oft begleitet von Meditation oder Visualisierung, um die Wirkung der Stunde zu integrieren und Stresshormone abzubauen.

Für wen ist Hormon Yoga besonders geeignet?
1. Frauen mit Zyklusbeschwerden und Kinderwunsch
Hormon Yoga eignet sich für Frauen in den fruchtbaren Jahren, die ihren Zyklus regulieren oder Beschwerden lindern möchten:
• Zyklusstörungen: Für Frauen mit unregelmäßigen Zyklen, Ausbleiben der Periode (Amenorrhö) oder seltenen Blutungen (Oligomenorrhö).
• PMS (Prämenstruelles Syndrom): Für Frauen, die unter Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Angstzuständen oder körperlichen Symptomen vor der Periode leiden,.
• Menstruationsbeschwerden: Frauen mit schmerzhaften Regelblutungen (Dysmenorrhö) können profitieren, da die Praxis die Durchblutung im Becken verbessert und Krämpfe lindern kann,.
• Kinderwunsch: Durch die gezielte Durchblutung und Stimulation der Eierstöcke und die Harmonisierung des Hormonsystems kann die Fruchtbarkeit unterstützt werden.
2. Frauen in den Wechseljahren (Meno Yoga)
Ein großer Schwerpunkt liegt auf Frauen in der Perimenopause und Menopause. Hormon Yoga Übungen werden genutzt, um:
• Symptome zu lindern: Es hilft bei Hitzewallungen, Nachtschweiß, innerer Unruhe, Gereiztheit und Stimmungsschwankungen,.
• Hormonelle Umstellung zu begleiten: Die Übungen dienen dazu, das Hormonsystem nach der muskulären Kräftigung auszugleichen und zu regulieren.
• Prävention: Es unterstützt die Knochengesundheit (Osteoporose-Prävention) und stärkt das emotionale Wohlbefinden.
3. Frauen mit Schilddrüsenunterfunktion
Die Praxis beinhaltet viele Übungen (wie den Schulterstand oder Fisch), die gezielt die Schilddrüse stimulieren und massieren.
• Geeignet für: Frauen mit einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose), um den Stoffwechsel und die Hormonproduktion anzuregen.
4. Frauen mit Stresssymptomen und Erschöpfung
Da chronischer Stress ein Hauptfaktor für hormonelles Ungleichgewicht ist (Nebennierenerschöpfung), richtet sich Hormon Yoga auch an:
• Gestresste Frauen: Die Praxis zielt darauf ab, die Nebennieren zu harmonisieren und Stresshormone wie Cortisol abzubauen,.
• Schlafprobleme: Es gibt spezifische Sequenzen für einen erholsamen Schlaf.

Ein Gedanke aus der Praxis von Anna Marie
Das Wissen über das Hormonsystem, die Ernährung und die Yogapraxis in diesem Kontext ist für mich ein neues Feld in der Yogalehre und bereichert meinen Wissenschatz zum Thema Frauengesundheit. Ich sehe deutliche zusammenhänge in Bezug auf Ernährung und Zyklus.

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